Und ja, anstelle von Autos besetzen jetzt Radfahrer, Skater, Rollerfahrer (!), Inline-Skater und auch Fußgänger (also du und ich) die Parkplätze. Eine nette Idee, oder?
Die Idee ist, einen begrünten, lehrreichen, ökologischen, spielerischen und geselligen, aber temporären Raum zu schaffen, und das vor allem auf einem bereits bezahlten Parkplatz (denn man möchte ja keine Probleme mit der Justiz bekommen).
Seit 2005 existiert in San Francisco der PARK(ing) DAY, der zum Nachdenken über die Rolle der Natur in der Stadt, die Lebensqualität im urbanen Raum und die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raums anregt. Ziel ist es auch, allen Bürgern bewusst zu machen, dass das Auto nicht unbedingt die einzige Möglichkeit ist, und dass es andere Wege gibt, die Stadt zu sehen...
Viele Leute werden erwartet und ein Maximum an Unterhaltung ist geplant... In der Hauptstadt werden überraschende Interventionen das Event beleben: grüne Paraden mit umgebauten und verrückten Fahrrädern, Guerilla-Gardening-Aktionen und andere Flashmobs, die Aneignung einer ganzen Straße… Zum Abschluss des Tages treffen sich alle Teilnehmer im Petit Bain – einem neuen schwimmenden Kulturort in Paris, der sich am PARK(ing) Day beteiligt – zu einem grünen und ungewöhnlichen Kunstevent. Auf dem Programm stehen: Projektionen, audiovisuelle Performances, Netzwerkinstallationen und DJ-Sets.
Wer macht mit?