Für Peau-Ethique haben wir dieses Jahr und zum ersten Mal seit 2004 beschlossen, in die Welt der Influencerinnen zu investieren. Wir haben uns für einen Einfluss entschieden, der die gleichen Werte vertritt wie wir. Keine großen Namen, sondern identische Ideen.
Dieses Jahr haben wir versucht, neue Kunden zu gewinnen. Wir haben diese Akquise mit Facebook-Werbung begonnen und führen sie mit Influencer-Marketing fort.
Was ich dieses Jahr sicher weiß, ist, dass wir einen treuen Kundenstamm haben! Sie wissen es genauso gut wie ich, Baumwollunterwäsche kauft man nicht jeden Monat! Wir müssen unseren Fokus erweitern. Wir haben unsere Personas gründlich bearbeitet, um unser Angebot noch besser auszurichten (ich rede wie eine Marketingexpertin!).
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Warum Influencer-Marketing nutzen?
Gute Frage. Das Erste ist: DIE SICHTBARKEIT.
Um heute im Internet zu existieren, muss die Marke gesehen, geteilt werden... Und ich kann Sie nicht bitten, unsere Produkte in sozialen Netzwerken zu teilen. Schon persönlich würde ich das niemals für Marken tun, die ich trage. Ich frage bereits nach Google-Bewertungen, da kann ich es nicht übertreiben!
Wir müssen von anderen Gemeinschaften als unserer gesehen werden, und Influencerinnen sind ein wichtiger Schritt. Was den ROI (Return on Investment, wieder mein Marketing-Sprech) angeht, sind die Rückmeldungen gering. Das bestätigt meine Meinung von Anfang an, dass unsere Kunden nicht auf Instagram sind.
Warum machen wir es trotzdem? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal, wenn ich eine Partnerschaft eingehe. Ich denke, es ist wie eine Anzeige in einer Papierzeitschrift. Man muss existieren. Ich bewundere Marken, die es heute schaffen, ihre Marke ohne Werbung am Leben zu erhalten.
Vorsicht vor der Abweichung
Hier kommt der für mich komplizierteste Punkt des Influencer-Marketings. Diejenigen, die als Kleiderständer dienen, ohne jedes Umweltbewusstsein. Fast-Fashion-Hauls ohne mit der Wimper zu zucken. Eine Promotion von Marken, die beispielsweise an der Zwangsarbeit der Uiguren beteiligt sind. Oder die ständig Urlaub am anderen Ende der Welt machen. Wir müssen unser WLAN ausschalten...
Unser Ziel ist es seit Jahren, den Überkonsum nicht zu fördern. Durch Partnerschaften mit Influencerinnen tragen wir auch zu diesem Ansatz bei. Vielleicht wird dadurch ein Bedürfnis geschaffen, unsere Bio-Unterwäsche zu kaufen!
Ich versuche hier, so transparent wie möglich in unserer Art zu kommunizieren und zu produzieren. Ich habe mir angewöhnt, einmal im Monat ein Thema hinter den Kulissen zu behandeln! Nächsten Monat die Kehrseite der Produktion unserer neuen Bio-Strumpfhosen!