Und wie wäre es mit einer kurzen Zusammenfassung der Textilabfälle? Kurz und bündig.
Um Textilabfälle zu haben, muss es (Über-)Konsum geben. Tatsächlich verbrauchen wir heute 60% mehr als vor 15 Jahren. Die Gesellschaft ändert sich, und wir ändern uns mit ihr. Wir treten auch vollständig in eine Ära der Fast Fashion ein, in der die meisten Marken ihre Kollektionen 6 bis 8 Mal pro Jahr erneuern. Man hat also keine Zeit, ein Kleidungsstück zu genießen, da schon eine neue Kooperation erscheint, die man auch haben möchte. Brauchen wir das? Das ist eine andere Debatte.
Bis heute kaufen wir etwa 10 Kilo Kleidung pro Jahr und pro Einwohner. Das ist schon enorm.
Angesichts dieses hohen Konsums stellt sich die Frage: "Was machen wir mit Kleidung, die wir nicht mehr tragen oder die unverkauft ist?" Ganz einfach: Nicht verwerteter Abfall macht 80% der Kleidung aus. Das ist ENORM.
Darüber hinaus ist die Textilindustrie, wie wir bereits wissen, eine der umweltschädlichsten Industrien. Sie allein verursacht 1,2 Milliarden Tonnen CO2 (also 20%). Das ist umweltschädlicher als der Flugverkehr. Sie verbraucht auch 4% der Trinkwasserreserven...
In Frankreich werden jährlich zwischen 10.000 und 20.000 Tonnen Kleidung vernichtet (um diese Menge zu veranschaulichen, das sind etwa 2 Eiffeltürme).

Welche Möglichkeiten gibt es also, diese Verschwendung zu reduzieren? Zunächst das Verbot der Vernichtung unverkaufter Ware. Das würde uns erlauben, 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Und anstatt die Marken zu vernichten, könnten sie sie an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.
Wie können wir unseren Konsum angesichts dieser Umweltverschmutzung, die wir verursachen, ändern? Wir können bereits einen ethischen Einkauf, made in France, bevorzugen. Das bedeutet, besser, aber weniger zu konsumieren. Wir können auch Second-Hand-Kleidung bevorzugen (viele Second-Hand-Artikel sind fast neu, da sie kaum oder gar nicht getragen wurden). Und schließlich können wir unsere Outfits auch mieten. Ich muss zugeben, dass ich das noch nie gemacht habe, obwohl es immer mehr Plattformen gibt.
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