Und dieser Regenschirm wurde von einem großen Konzern in Auftrag gegeben, der ein Getränk herstellt, das, sagen wir mal, für manche gut, im Grunde aber sehr schlecht ist. Ja, du hast es erraten, es ist Coca-Cola.
Dieser Konzern aus Atlanta beauftragte Wayne Hemingway damit, einen Regenschirm aus PET-Flaschen zu entwerfen, denn jetzt sind die Cola-Flaschen aus PET. Aber Achtung, keine Panik, diese Flaschen sind nur in England erhältlich. Die Zusammensetzung: 25% recyceltes Plastik und 22,5% natürliche Pflanzenstoffe. Man kann also sagen, dass die Flaschen jetzt zwei Leben haben, und man muss sagen, das Recycling-Konzept ist nicht schlecht. Wer hätte die Idee gehabt, aus 5 Flaschen einen Regenschirm zu machen?
Der Preis ist nicht übermäßig, 10 £ für einen recycelten Coca-Cola-Gegenstand, das ist ungefähr der Preis eines mittelmäßigen Regenschirms.
Die Botschaft von Coca-Cola ist, dass sie mit dieser Flasche ihren CO2-Fußabdruck um 40% reduzieren werden, man muss nur daran denken, sie richtig zu recyceln (was wir sowieso tun).
Wir stehen jedoch vor zwei Meinungen: die erste ist „Wow, das ist toll, einen Regenschirm aus Limonadenflaschen zu machen, was für eine gute Idee“, die zweite ist: Ist das nicht ein bisschen Greenwashing, und indem man diesen nützlichen Gegenstand (an Regentagen) herstellt, vergisst man fast den ursprünglichen Inhalt der Cola-Flasche.
Und zum Schluss, wie Rihanna sagen würde (ja, ich weiß, jeder hat seine eigenen Referenzen): You can stay under my umbrella (ella ella...)


